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Startseite > Angebot > Häufig gestellte Fragen
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FAQ's oder häufig gestellte Fragen

Hier ist eine Liste von Fragen, die häufig auftreten. Oder Sie finden eine Frage, die Sie sich noch gar nicht gestellt haben und sind nun neugierig auf die Antwort. Haben Sie noch mehr Fragen? Dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns.
Dein Gemüseabo kannst du jeweils per Ende Quartal (31.03/30.06/30.09/31.12) mit einem Monat Kündigungsfrist kündigen. Das Jahresabo ist per 31. Dezember kündbar.

Gemüseabo

Was ist ein Probe-Abo?
Was ist ein Kunden-Abo?
Was ist ein Mitglieder-Abo?
Was ist ein Still-Abo?
Was steckt im Gemüseabo drin?
Ich kenne nicht alle Gemüse in meinem Korb. Was kann ich tun?
Kann ich einzelne Gemüse abbestellen?
Mein Gemüseabo ist zu gross / zu klein für mich. Kann ich mein Gemüseabo ändern?
Ich habe vergessen, meinen leeren Korb ins Depot zurückzubringen. Ist das schlimm?
Ich ziehe um. Was muss ich tun?
Kann ich mein Gemüseabo jederzeit beginnen und /oder kündigen?
​
Ich mache Ferien. Was passiert mit dem Gemüseabo?
Was mache ich, wenn ich kein Gemüsabo brauchen kann, aber trotzdem Gemüse vom Birsmattehof essen will?
Ich habe kein Gemüseabo. Kann ich andere Produkte wie Äpfel, Fleisch, Kartoffen bestellen?


Depots

Es gibt kein Depot in meinem Quartier. Was kann ich tun?
Das Depot, welches ich wählen möchte, ist voll: Was kann ich tun?
Kann ich mein Depot wechseln?
Ich würde gerne Depothalter/in werden. Was muss ich dafür tun?

Rechnungen

Ich habe ein Gemüseabo bestellt. Wann bekomme ich meine erste Rechnung?
Wie oft bekomme ich eine Rechnung?
Ich habe Fleisch/Äpfel/Kartoffeln bestellt. Wann bezahle ich diese Produkte?

Angebotsphilosophie

Wie weit ist das Gemüse gefahren, bis es auf meinem Tisch ist?
Wird alles Gemüse selber angebaut?
Woher kommen die Zusatzprodukte?
Wieso hält der Birsmattehof Kühe und Hühner?
Was ist Mutterkuhhaltung?
Was geschieht mit den Hühnern?

Wer sind wir

Sind der Birsmattehof und die Agrico-Genossenschaft das Gleiche?
Wie lange gibt es den Birsmattehof schon?
Was hat der Markhof mit dem Birsmattehof zu tun?
Was bedeutet "Konsumenten-Produzenten-Genossenschaft"? Ist das das gleiche wie CSA oder Solawi?
Wie ist der Birsmattehof organisiert?

Welche Ziele verfolgt die Agrico Genossenschaft?

Was ist ein Probe-Abo?

Das Probeabo eignet sich für alle, die unser Gemüseabo und unser Liefersystem während 1, 2 oder maximal 3 Monaten kennenlernen möchten. Wer noch unsicher ist, welche Korbgrösse die passende ist, kann mit einer Variante starten und bei Bedarf später auf eine andere Grösse wechseln.

Der Einstieg ist jeweils auf Anfang Monat möglich.


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Was ist ein Kunden-Abo?

Du entscheidest dich für ein Abonnement ohne Mitarbeit in der Genossenschaft und bezahlst den regulären Preis.
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Was ist ein Mitglieder-Abo?

Du trittst der Agrico Genossenschaft bei, kaufst einen rückzahlbaren Anteilsschein im Wert von 500 Franken und leistest je nach Abo-Grösse 6, 8 oder 12 Stunden Mitarbeit pro Jahr. Diese Stunden werden in der Regel auf dem Hof geleistet. In einzelnen Fällen sind auch andere Einsätze möglich.

Als Gegenleistung erhältst du dein Gemüseabo zu einem vergünstigten Preis.


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Was ist ein Still-Abo?

Das ist ein Spezial-Service ohne zusätzliche Kosten. Einige Gemüsearten wie Bohnen oder Kohl sind wegen ihrer blähenden Wirkung ungeeignet für stillende Mütter. Auf Wunsch stellen wir für dich ein gleichwertiges Still-Abo ohne blähendes Gemüse zusammen.
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Was steckt im Gemüseabo drin?

Wir überraschen dich jede Woche mit dem, was bei uns gerade Saison hat. Je nach Abo-Grösse enthält dein Gemüsekorb in der Regel sieben bis zehn verschiedene Produkte. Darunter findest du nicht nur die bekannten Gemüseklassiker, sondern auch viele Raritäten und Spezialitäten. Über das Jahr verteilt bauen wir rund 60 verschiedene Gemüse und Kräuter an.

Zusätzlich kannst du Eier und Quark im wöchentlichen Abo beziehen. Kartoffeln, Obst und Fleisch bieten wir als Spezialbestellungen an. Diese werden jeweils im Newsletter und auf unserer Webseite angekündigt.


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Ich kenne nicht alle Gemüse in meinem Korb. Was kann ich tun?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, unbekanntes Gemüse zu identifizieren. Du kannst unsere Gemüsesaisontabelle konsultieren, um zu sehen, welches Gemüse wann geliefert wird. Sollte das nicht klappen oder wilst du es jetzt und sofort wissen, dann kontaktiere uns.

Weiter besteht die Möglichkeit eine Frage auf der Facebook Seite "Gemüse Abo Birsmatthof", die von Abonnenten betreut wird, zu posten.
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Kann ich einzelne Gemüse abbestellen?

Nein, wir bieten keine Einzelabrechnung pro Korb an. Wir versuchen, die administrativen Kosten möglichst klein zu halten und wollen dir für dein Geld lieber Gemüse liefern. Sollte etwas dabei sein, dass du gar nicht magst, mag es vielleicht sonst jemand, den du kennst.
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Mein Gemüseabo ist zu gross/zu klein für mich. Kann ich mein Gemüseabo ändern?

Ja, auf der Webseite unter dem Menupunkt “Meine Agrico”, kannst du deine Abogrösse auf Anfang des nächsten Quartals wechseln.
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Ich habe vergessen, meinen leeren Korb ins Depot zurückzubringen. Ist das schlimm?

Normalerweise bringst du deinen leeren Korb zurück, wenn du den nächsten abholst. Falls du das einmal vergisst, kannst du ihn einfach in der darauffolgenden Woche ins Depot zurückbringen.
Wir sind jedoch darauf angewiesen, dass die Körbe möglichst rasch wieder zu uns zurückfinden. Zwar haben wir einen Vorrat, dieser ist jedoch nicht unbegrenzt. Die Körbe sind Mehrweggebinde und bleiben Eigentum der Agrico.

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Ich ziehe um. Was muss ich tun?

Wenn du innerhalb der Region umziehst, helfen wir dir gerne dabei, ein passendes neues Depot zu finden. Alternativ findest du auf unserer Webseite eine Übersicht aller Depotstandorte.

Wenn du dein Gemüseabo kündigen möchtest, kontaktiere uns bitte direkt.


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Kann ich mein Gemüseabo jederzeit beginnen und/oder kündigen?

Dein Gemüseabo kann jeweils auf Anfang Monat starten.

Mit Ausnahme des Probeabos kannst du dein Gemüseabo per Ende Quartal kündigen. Die Kündigung muss uns mindestens einen Monat im Voraus schriftlich per E-Mail oder Brief erreichen.


Kündigungstermine Kunden- & Genossenschaftsabo:
  • zum 1. Januar. 
Frist: bis Ende November
  • zum 1. April
. Frist: bis Ende Februar
  • zum 1. Juli
. Frist: bis Ende Mai
  • zum 1. Oktober. 
Frist: bis Ende August



Das Jahresabo kann jeweils per 31. Dezember gekündigt werden. Die Kündigung muss uns bis Ende November schriftlich per E-Mail oder Brief erreichen.

Natürlich reagieren wir in dringenden Ausnahmesituationen auch flexibel auf dein Anliegen.


Alternativ kannst du eine Nachfolge für dein Abonnement finden. In diesem Fall ist ein Wechsel jederzeit möglich.
Das Probeabo hat keine Kündigungsfrist und endet nach Ablauf der vereinbarten Probezeit automatisch. Wenn du dein Gemüseabo weiterführen möchtest, kannst du es anschliessend in ein reguläres Abo umwandeln.

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Ich mache Ferien. Was passiert mit dem Gemüseabo?

Das Gemüseabo kann während der Ferien nicht pausiert oder sistiert werden. Für diese Zeit gibt es verschiedene Möglichkeiten:
1. Gemüse teilen
Bitte Freund, Nachbar oder Bekannte, deinen Gemüsekorb während deiner Abwesenheit im Depot abzuholen. Vielleicht entdecken sie dabei gleich ihre Freude an frischem Gemüse.
2. Lieferung aussetzen
Teile uns mit, wann du in den Ferien bist. Wir setzen die Lieferung während dieser Zeit aus. Auf Wunsch erhältst du nach deiner Rückkehr den nächstgrösseren Abokorb als Ausgleich.
Grundsätzlich sind im Abopreis bis zu sieben Abbestellungen pro Jahr eingerechnet.
3. Nachsendung innerhalb der Schweiz
Wenn du deine Ferien in der Schweiz verbringst, senden wir dir deinen Gemüsekorb gerne nach. Die Versandkosten betragen 20 Franken pro Lieferung.

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Was mache ich, wenn ich kein Gemüsabo brauchen kann, aber trotzdem Gemüse vom Birsmattehof essen will?

Das ist möglich. Besuche unsere Marktstände oder den Hofverkauf.
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Ich habe kein Gemüseabo. Kann ich andere Produkte wie Obst, Fleisch, Kartoffen bestellen?

Nein, für das Bestellen von Zusatzprodukten ist ein Gemüseabo zwingend.
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Es gibt kein Depot in meinem Quartier. Was kann ich tun?

Gerne helfen wir dir dabei, ein passendes Depot zu finden. Vielleicht liegt es auf deinem Arbeitsweg, in deiner Nachbarschaft oder in der Nähe deines Sportvereins.

Falls du selbst Platz für ein Depot hast oder jemanden kennst, der einen geeigneten Standort zur Verfügung stellen könnte, freuen wir uns über deine Kontaktaufnahme.


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Das Depot, welches ich wählen möchte, ist voll: Was kann ich tun?

Ruf uns an oder kontaktiere uns schriftlich. Gemeinsam finden wir möglichst rasch eine Lösung.
Oft wird bei einem Depot, das eigentlich als voll geführt wird, doch noch ein Platz frei. Falls du die Möglichkeit hast, in der Nähe eines vollen Depots eine neue Depotstelle zu eröffnen oder jemanden kennst, bei dem dies möglich wäre, freuen wir uns ebenfalls über deine Kontaktaufnahme.

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Kann ich mein Depot wechseln?

Ja, du kannst dein Depot jederzeit wechseln. In der Regel ist ein Wechsel bereits von einer Woche auf die nächste möglich.
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Ich würde gerne Depothalter/in werden. Was muss ich dafür tun?

Das freut uns. Nimm unverbindlich Kontakt mit uns auf.
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Ich habe ein Gemüseabo bestellt. Wann bekomme ich meine erste Rechnung?

Sobald wir deine Anmeldung bestätigt haben und die Lieferung gestartet ist, erhältst du im Verlauf des ersten Monats deine erste Quartalsrechnung. Die Zahlungsfrist beträgt 30 Tage.
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Wie oft bekomme ich eine Rechnung?

Die Rechnungsstellung erfolgt im allgemeinen vierteljährlich (Quartalsabo). Das Probeabo wird monatlich verrechnet.
Auf ausdrücklichen Wunsch können auch Monats- oder Jahresrechnungen beantragt werden.
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Ich habe Fleisch/Äpfel/Kartoffeln bestellt. Wann bezahle ich diese Produkte?

Zusatzprodukte werden separat in Rechnung gestellt und mit der folgenden Quartalsrechnung verschickt.
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Wie weit ist das Gemüse gefahren, bis es auf meinem Tisch ist?

Alles Gemüse wird bei uns am Birsmattehof in Therwil (8 km von Basel) und am Markhof in Herten (DE - 12 km von Basel) angebaut. Danach kommt es in die Abokörbe und wird vom Birsmattehof direkt in die rund 120 Depots gefahren, welche alle in der Region sind. Wir verzichten bewusst auf eine Hauslieferung mit dem Lieferwagen, um die Transportkilometer klein zu halten. 
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Wird alles Gemüse selber angebaut?

Ja, wir produzieren zu 95% alle Gemüse selber auf unseren Feldern. Darauf sind wir stolz, denn das ist nicht immer einfach. Wenn die Lagergemüse im März bis Mai langsam zu Ende gehen, kann es sein, dass wir das eine oder andere Jahr etwas zukaufen müssen, um die Zeit bis zur neuen Ernte zu überbrücken. Dies machen wir aber nur im Notfall. Auch kann es unter dem Jahr mal vorkommen, dass wir von einem Gemüse sehr viel oder sehr wenig haben. Wir versuchen, die Schwankung möglichst klein zu halten, aber freuen uns, wenn du dich mit uns an einer guten Ernte freuen oder Verständnis zeigst, wenn eine Ernte mal nicht so erfolgreich war.
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Woher kommen die Zusatzprodukte?

Kartoffeln und Fleisch (Rindfleisch und Suppenhühner) sind ausschliesslich Produkte von uns. Die Eier legen unsere 500 Legehennen. Zusätzlich beziehen wir noch Eier vom Maiehof in Biel-Benken und von Hosberg, um den Bedarf abzudecken. Den Quark produziert das Team vom Bruderholzhof in Oberwil. Most, Äpfel und Birnen beziehen wir von Paul und Therese Nussbaumer vom Schürhof aus Aesch (BL). Auch die Hochstammprodukte wie Kirsi- und Quittensaft sind vom Schürhof selber und teils aus dem Steichützliprojekt.
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Wieso hält der Birsmattehof Kühe und Hühner?

Kühe und Hühner liefern uns wertvollen Mist, der zu Kompost wird. Diesen verteilen wir als Dünger auf unsere Felder. Ein Kreislauf wird geschlossen. Auf einem Produktionsbetrieb fallen immer Rüstabfälle oder Gemüse an, das nicht oder nicht mehr ins Abo gegeben werden kann. Diese Abfälle verfüttern wir unseren Kühen und Hühnern. Wir können dir versichern: Die Tiere lieben es. Für eine gute Fruchtfolge brauchen wir Kleegrasweiden. Von diesen Weiden gibt es Heu und Silage. Auch diese Produkte dienen unseren Kühen als Futter, vor allem im Winter, wenn sie nicht auf der Weide sein können.
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Was ist Mutterkuhhaltung?

Wir betreiben eine Mutterkuhhaltung. Unsere Kälber bleiben bis zum Alter von 12 bis 13 Monaten bei ihren Müttern in der Herde und können dort trinken und aufwachsen.
Während des Sommerhalbjahres sind die Tiere oft auf der Weide. Bei grosser Hitze, im Winter und zur täglichen Fütterung halten sie sich im Laufstall auf. Dieser ist offen und mit Stroh eingestreut. So erleben die Tiere die Jahreszeiten unmittelbar und können sowohl die Wintersonne als auch die kalte Schneeluft spüren.
Die Platzvorgaben von Bio Suisse erfüllen wir nicht nur, wir übertreffen sie bewusst. Unsere Kühe sollen genügend Raum haben, um ihren natürlichen Bedürfnissen nachzugehen.
Unsere Kühe werden vom Muni auf natürliche Weise gedeckt. Auf künstliche Besamung verzichten wir. Die Anwesenheit des Munis trägt zudem zu einer stabilen und ausgeglichenen Herdenstruktur bei. Alle unsere Tiere behalten ihre Hörner.
Bei der Fütterung verzichten wir auf Kraftfutter und Getreide. Unsere Tiere erhalten ausschliesslich artgerechtes Raufutter. Im Sommer sind dies vor allem frische Gräser und Kräuter, im Winter Heu und Kleegrassilage. Ergänzend fressen sie Ausschussgemüse, Chicoréewurzeln und weitere Nebenprodukte aus unserem Gemüsebau. So wachsen sie in ihrem natürlichen Tempo heran.
Unser Rindfleisch stammt ausschliesslich von Tieren, die im Alter von 12 bis 14 Monaten geschlachtet werden. Dadurch ist das Fleisch besonders zart. Ältere Tiere werden zu Hackfleisch verarbeitet.
Durch die artgerechte Haltung und Fütterung entsteht langsam gewachsenes, ausgereiftes Fleisch mit hoher Qualität. Für viele unserer Kund:innen ist es eine besondere Delikatesse und eine bewusste Ergänzung ihres Speiseplans.

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Was geschieht mit den Hühnern?

Unsere 500 Legehennen geniessen ihre Tagesausflüge im Freilaufgehege. Neben ihrem normalen Biohühnerfutter, das aus Körnern und Mehl besteht, füttern wir auch sie mit Gemüse, welches beim Rüsten anfällt. Nach ca 1.5 Jahren nimmt die Legeleistung markant ab. Die gesamte Hühnergruppe wird geschlachtet und als Suppenhühner unseren Kund:innen zum Kauf angeboten. Danach sorgt eine neue Hühnergruppe für die Eierproduktion auf unserem Hof.
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Sind der Birsmattehof und die Agrico Genossenschaft das Gleiche?

Ja, die Agrico Genossenschaft bewirtschaftet seit der Gründung im Jahre 1980 den Hof. 1994 konnte die Agrico Genossenschaft den Birsmattehof kaufen.
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Wie lange gibt es den Birsmattehof schon?

Die Genossenschaft wurde 1980 gegründet und hat mit 80 Gemüseabos angefangen. Seither haben wir stetig neue Menschen für unser Gemüse und unser Konzept begeistert und können mittlerweile über 3000 Abos pro Woche ausliefern.

Die Agrico gibt es seit 46 Jahrent. Wir sind stolz, dass es uns gibt, denn wir haben in dieser Zeit viele Herausforderungen gemeistert: Sei es von der Pächterin des Betriebes zur Besitzerin des Hofes, sei es, dass die Grossverteiler in den Biomarkt eingestiegen sind, sei es, dass sich mit einem wachsenden Betrieb die Organisation anpassen musste, sei es, dass sich die technischen Neuerungen und Möglichkeiten im Bioanbau stetig verändern.
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Was hat der Markhof mit dem Birsmattehof zu tun?

Im Jahr 2014 ergab sich die Gelegenheit für die Agrico, in der Region Land zu pachten. Seit 2015 haben wir nun begonnen, die Flächen am Markhof in Herten (D) zu bewirtschaften. Nach einem ersten Jahr starteten wir 2016 mit erweitertem Anbau, um die Fruchtfolgefläche am Birsmattehof zu entlasten.

Der Markhof mit seinen Flächen gehört also zum Birsmattehof. Wir bauen, wie auf den Flächen vom Birsmattehof, unser Gemüse nach den Bio-Suisse Richtlinien an, mit unseren Mitarbeitern, für unser Abo. Es ist ein gemeinsamer Betrieb. 
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Was bedeutet Konsumenten-Produzenten-Genossenschaft? Ist das das Gleiche wie CSA oder Solawi?

Ja! Die „CSA“ (Community Supported Agriculture) und die „Solawi“ (Solidarische Landwirtschaft) sind die heute gängigen Ausdrücke für den Begriff „Konsumenten-Produzenten- Landwirtschaft“, der zur Zeit der Gründung der Agrico im Jahre 1980 gängig war. Von der Idee bedeuten alle Begriffe genau das gleiche.

Die Abonennt:innen verpflichten sich zur wöchentlichen Abnahme einer gewählten Gemüsemenge. Sie akzeptieren dabei die saisonalen und witterungsbedingten Schwankungen. Dadurch ermöglichen sie den Produzierenden eine zuverlässigere Planung des Betriebsjahres. Im Gegenzug verpflichten sich die Produzierenden, die hohen Ansprüchen der biologischen Landwirtschaft zu erfüllen und die geforderte Menge und Vielfalt an Gemüse zu produzieren.

Wichtig dabei ist der direkte Kontakt zwischen den Produzierenden und den Konsumierenden. Die Landwirtschaft soll erlebbar sein und bleiben. Die Agrico bietet mit den Arbeitstagen und an diversen Hofanlässen die Möglichkeit zum Austausch und zur Begegnung.
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Wie ist der Birsmattehof organisiert?

Vom Samenkorn bis zum Gemüsekorb in deinem Depot gibt es auf dem Birsmattehof viel zu tun. Damit all diese Aufgaben bewältigt werden können, engagieren sich rund 60 Mitarbeitende an zwei Standorten. Jede Person trägt dabei auf ihre Weise zum Gelingen bei.
Die an der Generalversammlung gewählte Geschäftsleitung ernennt zwei Betriebsleiter:innen. Diese werden von Bereichsleiter und weiteren Mitarbeitenden unterstützt, die in ihren jeweiligen Fachgebieten besondere Verantwortung übernehmen.

Im Arbeitsalltag sind die Aufgaben und Rollen klar verteilt, damit alle Bereiche zuverlässig funktionieren. Gleichzeitig bringen viele Mitarbeitende ihr Wissen und ihre Ideen über ihren eigentlichen Aufgabenbereich hinaus ein.
Alle Mitarbeitenden können Mitglied der Genossenschaft sein und die Entwicklung der Agrico aktiv mitgestalten

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Welche Ziele verfolgt die Agrico Genossenschaft?

Bereits bei der Gründung der Agrico Genossenschaft wurden von den damaligen Genossenschafteri:innen drei Eckpfeiler definiert, welche noch heute als Grundlage der Betriebsführung und –weiterentwicklung dienen.

1) Ökologische Ziele
Die Agrico produziert und vertreibt regionale, qualitativ hoch stehende biologische Landwirtschaftsprodukte. Daneben fördern wir die Biodiversität, indem wir unseren Boden mit Naturflächen, Hecken und Weihern aktiv gestalten.

2) Soziale Ziele
Als Betrieb mit überdurchschnittlichen Löhnen und fortschrittlichen Sozialleistungen ist die Agrico eine attraktive Arbeitgeberin innerhalb der Landwirtschaftsbranche. Das Hofteam ist international und vielfältig zusammengesetzt. Qualifiziertes Personal, Festangestellte ohne landwirtschaftliche Berufsausbildung, Angestellte mit Behinderungen, anerkannte und vorläufig aufgenommene Flüchtlinge, Lehrlinge, Saisonangestellte, Praktikant:innen  und Freiwillige sind gemeinsam für den Erfolg der Agrico verantwortlich. Als Lehrbetrieb bilden wir gleichzeitig mehrere Lehrlinge zu Gemüsegärtner:innen  aus.

3) Demokratische Ziele
Als Genossenschaft ist die Agrico demokratisch organisiert. Oberstes Organ ist die Generalversammlung. Hier entscheiden jeweils im Frühjahr die anwesenden Genossenschafter:innen über die Weiterentwicklung des Betriebes und wählen die Geschäftsleitung, welche sich aus Angestellten und Nicht-Angestellten zusammensetzt. Abokund:innen und können in Arbeitsgruppen über Ideen diskutieren und mit Anträgen an die Generalversammlung Vorschläge und Projekte für die weitere Betriebsführung zur Abstimmung bringen.
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Seit 1980
Agrico
Genossenschaft für
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